Das nächste Rosenblütenblatt

findet Ihr hier

Ihr wisst ja, ich bin mit dem Blog umgezogen zu:

http://www.schorfheidewald.de

 

 

Foto: Petra Elsner

Foto: Petra Elsner

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Bitte mit umziehen

In der nächsten Zeit werde ich hier noch ein paar Links zu meinem neuen Blog setzen. Dieser bleibt zwar vorerst bestehen, aber ich setze ihn hier nicht fort. Alle Geschichten sind mit umgezogen, man kann also auch auf schorfheidewald.de in der Zeit zurückgehen.

Lesemappe zu "Der Duft der warmen Zeit"

Lesemappe zu „Der Duft der warmen Zeit“

Hier geht es zum heutigen Eintrag:

Lesezeit

 

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Lesefutter

Liebe Leser,
neues Lesefutter findet Ihr in meinem neuen Quartier, über einen Besuch würde ich mich freuen, diesmal geht es um das Kutschenmuseum von Groß Schönebeck.

Eine von 32 fahrtüchtigen Kutschen. Foto: Reinhardt

Eine von 32 fahrtüchtigen Kutschen.
Foto: Reinhardt

Das Kutschmuseum in Groß Schönebeck

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Umzug

Nachdem ich gut zwei Jahre ein Blog bei WordPress als Fenster zur Welt probiert habe, wurde es Zeit, die Möglichkeiten für das Design zu erweitern. Ansonsten bleibt alles, wie es ist. Das Blog gibt Einblicke in mein alltägliches Schaffen im Atelier. Darüber hinaus erzählt „Schorfheidewald“ in Reportagen und Porträts von Menschen aus dem Norden Brandenburgs. Ich würde mich freuen, wenn die Leser und Folger dieses Blogs mit umziehen, jetzt zu finden unter:

http://www.schorfheidewald.de

Danke und Grüße aus der Schorfheide
Petra Elsner
(Malerin & Autorin)

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In Arbeit …

Zu Funken der Seele - 50 x 60 in Arbeit...

Zu Funken der Seele – 50 x 60 in Arbeit…

die Struktur ist schon mal da …

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Frühlingstraum

Am Döllnfließ bei Kurtschlag. Foto: pe

Am Döllnfließ bei Kurtschlag.
Foto: pe

Ein Schimmer
LILA
als Punkt
im grau-grünen Land.
Ein vages
Krokusleuchten,
nur ein Hauch,
konturlos noch.
Inmitten
all der kalten Nässe
strebt
die dürre Blüte
hinauf ins matte
Winterlicht,
um leicht zerbrechlich,
doch vom Frühling
leise zu träumen. (pe)

 

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Poesie trifft Natur

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Für alle jene, die gern einmal die Kurzgeschichten aus „Vom Duft der warmen Zeit“ live hören möchten: Am Sonntag, dem 6. März 2016, lese ich wieder im Jagdschloß Groß Schönebeck. Um 15 Uhr startet die literarische Reise für Erwachsene. In leichter poetischer Sprache geht es vom Dammsee bis hinunter zum Werbellinsee, die Protagonisten sind die Menschen der Region als fiktive Variationen.
Eintritt: 5 Euro.

Bereits ab 14 Uhr wird in der Touristeninformation Kaffee & Kuchen gereicht.

Karten und Infos unter: Tel. 03335 330934
E-Mail: touristinfo-ei@gemeinde-schorfheide.de

Petra Elsner bei einer Lesung im Kaminzimmer des Jagdschlosses Groß Schönebeck. Foto: Lutz Reinhardt

Petra Elsner bei einer Lesung im Kaminzimmer des Jagdschlosses Groß Schönebeck.
Foto: Lutz Reinhardt

 

 

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Naturkunst

Der Steinfisch in letzten Schnee.
Schönes Wochenende wünscht Euch Petra

Steinfisch im Winter: Foto: pe

Steinfisch im Winter: Foto: pe

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Rosenblütenblätter (12) – mein langsames Blognotat

Foto: Petra Elsner

Foto: Petra Elsner

… Als er sie den Hang hinauf zog und ihr der Atem stockte, entschloss sie sich zu kämpfen. Auf dem Sandweg angekommen, löste der Mann im Frack ihren festen Griff und stieg flink auf den Kutschbock. Es sah so aus, als wollte er gleich wieder im Nichts entschwinden. Da rief Nora bestimmend: „Was ist los Kutscher, willst du ohne Passagier reisen?“ Der Dunkelmann sah sie lächelt an, sprang zurück auf den Weg, senkte den Blick, öffnete galant den Kutschenschlag und sie stieg ein. Auf dem roten Polster lag ein neues Kuvert. Als sie es nahm, zog die Kutsche heftig an, so dass es sie in die Kissen drückte. Eine rasende Fahrt begann. Hinter dem Fenster rauschten der Wald und später ein offenes Wellenland wie in einem Sog vorbei. Schauerbilder blitzen dazwischen auf: Ein Wütender mit Trillerpfeife, ein krummer Späher und eine graue, verschlagene Diebin. Sie versuchten die Fahrt zu stoppen – bleich vor Neid und Gier. Doch die zwei Schimmel waren schneller. So entkamen sie jenen Bildern, die der Schmerz gebiert. Wahrheit oder Rausch? Der Kutscher warf einen Schatten, also mussten er und die Situation wirklich sein …

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Sagenhafter Barnim (20)

Die Wunderblume am Lieper Damm:

Die Wunderblume am Lieper Damm Zeichnung von Petra Elsner

Die Wunderblume am Lieper Damm
Zeichnung von Petra Elsner

Vor Zeiten war der Schiffer Friede Sievertsberg mit einer Kahnladung Bretter unterwegs. Am Abend legte er beim Lieper Damm an, um sich im Krug ein Nachtmahl und ein paar Bierchen zu gönnen. Gegen Mitternacht kehrte er zu seinem Kahn zurück. Doch als er schon ganz nah an seinem Anlegeplatz war, sah er über seiner Ladung eine dürre, weiße Gestalt hin und her schweben. Er rieb sich die Augen. Doch nein, er hatte nicht zu viel getrunken. Der Schiffer erblickte wirklich eine helle Gestalt, die etwas zu suchen schien. Ein Weilchen ließ er den Spuk gewähren, verlor ihn aber nicht aus den Augen. Währenddessen wechselte die Gestalt ihre Farben und leuchtete mal Kristall-Weiß, dann blass Gelb und schließlich kräftig Blau. Inzwischen stand der blaue Geist am Steuer und drehte es nach Osten. Da musste der Schiffer einschreiten. Er pfiff beherzt einen scharfen Ton zwischen zwei Fingern und augenblicklich war die Gestalt vom Lastkahn verschwunden. Vorsichtig schritt der Schiffer seine Ladung ab. Doch so genau er auch suchte, er fand keine Schaden und keinen Grund für die nächtliche Spukerei.
Anderntags durchstöberte er nochmals den ganzen Kahn und musterte dabei jeden Zentimeter. Plötzlich entdeckte er höchst erschrocken einen Riss im Kahn, knapp über der Wasserlinie. Unentdeckt hätte seine Weiterfahrt gewiss schlimm geendet.
Wochen später ging der Schiffer an einem schönen Sonntag von Niederfinow durch die duftenden Wiesen am Lieper Damm. Als er zu der Stelle gelangte, wo er nachts auf das Gespenst getroffen war, fand er an jenem Anlegeplatz eine wundersame Blume. Die leuchtete wie die Geistergestalt in wechselnden Farben. Der Schiffer staunte verwundert die Pflanze an, während ein Schäfer betulich seine Herde heran trieb. Das besondere Farbenspiel der Blüte sah auch der Schäfer, der sich nun zu dem Schiffer hockte. Der erzählte nun die erlebte Schauergeschichte, die er bisher keinem verraten hatte. Es war der Schäfer, der die Geschichte immer weiter erzählte. Seither heiß die Wunderblume am Lieper Damm „Schäferblume„. Nur Sonntagskindern ist es vergönnt, sie zu sehen. Man sagt der zarten Pflanze nach, dass sie jenen Geist verkörpere, der einst den Schiffer Friede Sievertsberg vor dem sicheren Untergang gerettet habe.

(Nach Peter K. Stumpf, Sagen aus Brandenburg, aufgefrischt von Petra Elsner)

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