Apfeltraum

Ein Traum mit roten Wangen
hing prall und reif im Baum.
Er leuchtete vor Verlangen
nach einer Hand,
die ihn fand und einem Mund,
in dem sein weißes Fleisch
saftig knackte und verschwand. (pe)

Apfel

(In meinem Buch „Vom Duft der warmen Zeit“ ernthalten.)

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Gedichte abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Apfeltraum

  1. Arabella schreibt:

    So weiß die Blüte war,
    so war ihr völlig klar,
    sie würde enden,
    in gierigen Händen.
    Der Apfel zog sich ‚ ne Schale an,
    wurde ein ritterlicher Mann.
    Ihn pflückte ‚ ne Holde,
    ihr Fleisch war weißer als seins…
    und so wurden sie eins.

    😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s